Hausordnung Evangelisches Gemeindehaus Plattenhardt

Mit der Hausordnung wollen wir Haus und Inventar für eine gute und möglichst lange Nutzung erhalten.

Das Gemeindehaus ist ein Ort der Begegnung von Menschen, die sich dem Evangelium von Jesus Christus verbunden fühlen. Im Gemeindehaus wird evangelisches Gemeindeleben gefördert. Gemeinschaft und Gastfreundschaft werden gepflegt.

 

Im Folgenden wird immer wieder auf die Hausmeisterin verwiesen. Dies ist derzeit Frau Ulrike Luikart. Ihre Kontaktdaten finden sich unter "Kirchegemeinderat".

1. Bestimmungen des Hauses

1.1 Das Gemeindehaus ist Veranstaltungsort aller Gruppen der Kirchengemeinde.
1.2 Außerdem kann es kirchlichen Gruppen aus dem Dekanatsbereich oder sonstigen Bereichen der Landeskirche sowie der Evang. Allianz und der ACK zur Verfügung gestellt werden.
1.3 Die Überlassung der Räume für eine Privatnutzung ist für Gemeindeglieder möglich, wenn sie die Belegung durch Gruppen und Kreise nicht behindert.
1.4 Für städtische und kulturelle Veranstaltungen können nach Absprache
Gemeinderäume zur Verfügung gestellt werden.

 


2. Verantwortlichkeit im Gemeindehaus


2.1 Die Verantwortung für das Gemeindehaus und die letzte Entscheidungsbefugnis liegt beim Kirchengemeinderat.
2.2 Der/Die Hausmeister/in ist zuständig für die gesamte Haustechnik und für die Ordnung des Hauses. Er/Sie achtet darauf, dass bau- und sicherheitstechnische Vorschriften und Maßnahmen sowie Gesundheit und Hygiene eingehalten werden. Um die Einhaltung der Hausordnung zu gewährleisten ist er/sie weisungsbefugt.    
2.4 Für die Einhaltung der Hausordnung sind die Leiter/innen der Gruppen und Kreise verantwortlich.

 


3. Belegung des Gemeindehauses

3.1 Für die regelmäßigen Veranstaltungen durch die verschiedenen Gruppen der Kirchengemeinde wird mit den jeweils dafür Verantwortlichen in Zusammenarbeit mit dem Evang. Pfarramt sowie dem/der Hausmeister/in ein Belegungsplan erstellt,  und aktualisiert .
3.2 Besondere Veranstaltungen von Gemeindegruppen außerhalb der im Belegungsplan festgelegten Zeiten müssen beim Pfarramt angemeldet werden.
3.3 Grundsätzlich dürfen nur die zur Verfügung gestellten Räume benutzt werden. Alle Benutzer halten sich an die vereinbarten Zeiten und nehmen Rücksicht auf gleichzeitige Veranstaltungen.
3.4 Dem Pfarramt sowie dem/der Hausmeister/in sind die verantwortlichen Mitarbeiter zu nennen, die für den ordnungsgemäßen Verlauf ihrer Gruppen bzw. Veranstaltung zuständig sind.

 


4. Benutzung des Gemeindehauses

4.1 Alle Benutzer sind verpflichtet das Haus und die Einrichtung sowie die     Außenanlagen zu schonen, sauber zu halten und Beschädigungen zu vermeiden. Trotzdem aufgetretene Schäden sind dem/der Hausmeister/in unverzüglich zu melden.
4.2 Die belegten Räume sind von allen Benutzern aufgeräumt und besenrein zu verlassen. (Die Küche ist nass zu reinigen. Ebenfalls sind die Regale und Schränke in Ordnung zu halten).
4.3 Die Heizkörper für den jeweils zu benützenden Raum werden von den Benutzern     (rechtzeitig vorher selbst eingestellt und) nach Ende der Benutzung wieder auf „1“ zurückgestellt.
Der jeweilige Verantwortliche achtet sorgfältig darauf, dass nach dem Ende der Benutzung die Türen und Fenster richtig geschlossen, sowie sämtliche Lichter     gelöscht sind. Dies gilt insbesondere für Kerzen, die  n i e  unbewacht bleiben     dürfen.
4.4 Das Herrichten sowie das anschließende Aufräumen der Gruppenräume ist grundsätzlich Sache der einzelnen Gruppen.
4.5 Ohne Einweisung dürfen die technischen Anlagen (z.B. Trennwände,     Lautsprecheranlage, Beamer) sowie die Küchengeräte nicht benutzt werden.
4.6 Regelmäßige Gruppenveranstaltungen sind bis 23 Uhr zu beenden und das Gemeindehaus abzuschließen. 
Bei Veranstaltungen, die aufgrund einer Sondergenehmigung nach 23:00 Uhr     (spätestens 24:00 Uhr) zu Ende sind, muss der jeweilige Verantwortliche, der dann auch für die ordnungsgemäße Schließung des Gemeindehauses zuständig ist, dem/der Hausmeister/in genannt werden
Das Gemeindehaus liegt in einem Wohngebiet; deshalb ist darauf zu achten, dass die Anwohner nicht gestört werden. Ab 22:00 Uhr ist auf die Nachtruhe zu achten und einzuhalten.
4.7 Das Gemeindehaus ist eine rauchfreie Zone  An Jugendliche unter 18 Jahren dürfen keine alkoholischen Getränke abgegeben werden. Die Bestimmungen des Jugendschutzgesetzes sind zu beachten.
4.8 Übernachtungen im Gemeindehaus sind vom Kirchengemeinderat bzw. dem Leitungskreis der Evang. Jugend zu genehmigen.
4.9 Das Aufhängen von Plakaten sowie das Verteilen irgendwelcher Schriften und Werbematerialien sind vom Pfarramt zu genehmigen. Sie dürfen nur an den dafür vorgesehenen Stellen (Anschlagbrettern, Schriftständer) aufgehängt bzw. ausgelegt werden.
4.10 Leergut (Flaschen) ist vom Benutzer zu entsorgen. Der anfallende Müll von Gruppen und Kreisen (nicht Mietern!) ist in die entsprechenden Mülleimer zu     entsorgen.
4.11 Das Parken ist nur auf den ausgewiesenen Parkflächen erlaubt.

 


5. Vermietung

5.1 Räume des Gemeindehauses können entsprechend den o.g. Bedingungen vermietet werden.
5.2 Mietgebühren werden lt. Gebührenordnung erhoben.
5.3 Mietanträge sind an das Evang. Pfarramt Plattenhardt zu richten. Vermietungen werden frühestens 2 Monate vor dem Veranstaltungstermin verbindlich zugesagt.
5.4 Vermietungen für Konfirmationen werden frühestens ein Jahr vorher zugesagt. Sind bis zum Zeitpunkt der Entscheidung mehrere Anträge eingegangen, gilt die Reihenfolge der Anmeldungen, Mitarbeiter werden bevorzugt.
5.5 Mit dem/der Hausmeister/in ist ein Termin zu vereinbaren, an dem die zugesagten Räume angewiesen werden. Gegebenenfalls ist auch mit der für die Küchenbenützung beauftragten Person ein Termin zu vereinbaren.
5.6 Der Mieter ist für das Auf- und Abstuhlen, das ordentliche Verlassen sowie die Schließung der Räume verantwortlich.
5.7 Nach Beendigung der Veranstaltung (oder am nächsten Morgen) kontrolliert der Mieter zusammen mit dem/der Hausmeister/in die Räume und insbesondere die Küche. Zerbrochenes Geschirr muss erstattet werden (nicht in der Benutzungsgebühr enthalten)
Sämtlicher Müll, Leergut (Flaschen) sowie Dekorationen sind vom Mieter zu entsorgen.

 


6. Haftung

6.1 Schäden am Haus, an den Räumen und Einrichtungsgegenständen sind unverzüglich dem/der Hausmeister/in oder dem Pfarramt anzuzeigen. Entsteht Schaden, weil die Hausordnung nicht beachtet oder fahrlässig behandelt wurde, kann Kostenersatz verlangt werden.
6.2 Das Abstellen der Fahrräder soll an den bereitgestellten Fahrradständern erfolgen.
6.3 Eine Haftung für Wertsachen, Garderobe oder verloren gegangene Gegenstände kann nicht übernommen werden

 


7. Schlüssel für das Gemeindehaus

7.1 Die Schlüssel verwaltet das Pfarramt.
7.2 Dem Leiter einer Gruppe kann gegen Quittung ein Schlüssel überlassen werden. Mit dem Schlüssel wird ihm auch eine Hausordnung übergeben. Durch Unterschrift bestätigt der Empfänger den Erhalt des Schlüssels und erkennt die Hausordnung an.
7.3 Eine Weitergabe des Schlüssels darf nur an einen namentlich genannten Vertreter innerhalb des Mitarbeiterstabes erfolgen. Dies erübrigt sich, wenn beiden Gruppenleiter beim Empfang für den Schlüssel unterschrieben haben.
7.4 Die Nachfertigung eines Schlüssels ist strafbar!
7.5 Bei Verlust eines Schlüssels trägt der Empfänger die für die Neuanschaffung der gesamten Schließanlage anfallenden Kosten.

 


8. Umgang mit zurückgelassenen Sachen

8.1 Bei liegen gebliebenen Sachen ist der/die HausmeisterIn befugt, diese Gegenstände zu kontrollieren, gegebenenfalls Taschen zu öffnen, um Rückschlüsse aus dem Inhalt hinsichtlich des Eigentümers ziehen zu können.
8.2 Ist eine Ermittlung des Besitzers möglich,  werden die  Gegenstände sichergestellt und der/die BesitzerIn über den Verbleib informiert werden.
8.3 Ist keine Ermittlung des Besitzers möglich, so  werden Wertgegenstände dem Fundamt zugeführt. Nach 3 Monaten werden sonstige Sachen einer Altkleidersammlung zur Verfügung gestellt, dem Diakonieladen übergeben oder ggf. entsorgt.

 


9. Schlussbestimmung

Die Hausordnung tritt am 01.10.2010 in Kraft und ersetzt die bisherige Hausordnung.