Gottesdienst feiern

"Der Menschensohn ist nicht gekommen, dass er sich dienen lasse, sondern dass er diene"
Matthäus 20,28

In diesem Sinn ist der Gottesdienst ein Dienst Gottes an uns, um uns gut zu tun.

Gottesdienstvielfalt

  • add Gottesdienst am Sonntag und an Feiertagen

    Gottesdienst am Sonntag und an Feiertagen

    • in der Antholianuskirche
    • sonntags / feiertags um 10 Uhr
    • Abendgottesdienste um 18:30 Uhr
    • einmal im Monat mit Abendmahl
    • einmal im Monat mit Taufen

    eine Übersicht der aktuellen Gottesdienste finden Sie unter
    Aktuelle Termine

  • add Gottesdienst im Grünen

    Drei Mal im Jahr findet ein "Gottesdienst im Grünen" am Uhlbergturm statt.

    • sonntags

      • 10.05.2020 mit Prädikant Joachim Henrichsmeyer und dem Bezirks-Posaunenchor
      • 21.06.2020 mit Pfarrerin Carola Längle, dem bärenstark-Team und dem Posaunenchor Plattenhardt
        An diesem Sonntag findet kein Gottesdienst in der Antholianuskirche statt.
      • 12.07.2020 mit Prädikant Christoph Killgus und den Posaunenchor

    • 11 Uhr
    • Uhlbergturm
      Weg: In Filderstadt-Plattenhardt mit dem Auto/Rad Richtung Filderklinik/Waldenbuch. Vor der Haltestelle Uhlberg links abbiegen zum Waldparkplatz. Nach ca. 20 Gehminuten erreichen Sie den Turm.
  • add Kinderkirche

    Herzliche Einladung an alle Kinder von 3 bis 13 Jahren zur Kinderkirche!

    Wir treffen uns jeden Sonntagmorgen.

    Zuerst starten wir um 10 Uhr im Gottesdienst in der Antholianuskirche mit der ganzen Gemeinde. Nach diesem gemeinsamen Anfang gehen wir hinüber ins Gemeindehaus. Dort feiern wir weiter unseren Kindergottesdienst.

    Wir singen gemeinsam, hören spannende Geschichten, basteln und spielen.

    Kontakt:
    Stephan Killgus

  • add bärenstark - Gottesdienst für Klein und Groß

    Wer? Kids von 3-6 Jahren & Eltern

    Wann? Wuselphase ab 16.45 Uhr, Start 17 Uhr, Ende ca. 18.30 Uhr

    Wo? Gemeindehaus, Kirchstraße 4

    Was? Geschichte, Spiel, Spaß und Essen

    Das „bärenstark“ - Team freut sich auf alle!

    Unsere Termine 2020

    • 12. Januar - Gott hat dich wunderbar gemacht
    • 2. Februar - Gott feiert mit Groß und Klein (Gemeindefest, beginnt mit Gottesdienst um 10 Uhr)
    • 15. März - Gott nimmt dich auf - Du gehörst zu ihm
    • 26. April - Gott und das allergrößte Geschenk
    • 17. Mai - Gott weiß, dass du es kannst
    • 21. Juni - Gottesdienst im Grünen am Uhlbergturm (11 Uhr)
    • 19. Juli - Gott ist immer da
    • 11. Oktober - Gott nimmt dich auf - Du gehörst zur Kirche
    • 29. November - Gott kommt zu uns
    • 24. Dezember - Gott feiert ein Fest mit uns - Kleinkindergottesdienst in der Kirche (15:30 Uhr)

    Ansprechpartner
    Simon Schäfer
    Laura-Marie Briem

  • add Gipfelstürmer - der (junggebliebene) Gottesdienst

    Gipfelstürmer - der (Jugend-)gottesdienst

     Wir wollen eine gute Zeit mit Gott und miteinander verbringen.

    • sonntags
    • viermal im Jahr
    • um 19:30 Uhr
    • in der Antholianuskirche 
    • Gipfelstürmerlounge auf der Empore
    • tolle Band
    • coole Lieder
    • tolle Speaker, die etwas zu sagen haben
    • wertvolle Zeit mit Gott

    2020

    8. März - Follow God
    feat. Robin Gosak

    3. Mai - Gods Plan
    feat. Tim Heller

    27. September - Beds are burning
    feat. Rebekka Kurfess

    15. November - Believer
    feat. Deborah Luedecke

  • add primetime - worship

    primetime

    ist ein Worship-Abend des EJW Plattenhardt

    • sonntags
    • 10 mal im Jahr
    • um 20:15 Uhr - zur "primetime"
    • in der Antholianuskirche
    • 45 Minuten Zeit zum Abschalten, gemeinsam Beten, Singen, Hören und Genießen.

    Wenn Du Freunde mitbringst, dann werden unsere Abende noch besser!
    Es freut sich auf Dich Dein "primetime" -Team!

     

    2020

    • 26. Januar
    • 16. Februar
    • 29. März
    • 19. April
    • 10. Mai
    • 28. Juni
    • 26. Juli
    • 13. September
    • 18. Oktober
    • 29. November

     

     

  • add Was ist Gottesdienst?

    Was ist Gottesdienst?

    Unser Pfarrer Andreas Streich gibt eine Antwort mit sieben Thesen:

    1. Gemeinde lebt vom weitergesagten (verkündigten) Wort Gottes. Analog zum mächtigen Schöpferwort Gottes am Anfang der Welt (Gen 1;2), verdankt die Kirche sich (und damit auch jede einzelne Gemeinde) als geistliche Größe ausschließlich diesem Wort Gottes. Sie ist creatura verbi, Schöpfung des Wortes (Gottes). Der Glaube kommt aus der Predigt (Röm 10,17; wörtl. „dem Gehörten“, das wiederum aus den Worten Christi kommt). Dabei vertrauen wir darauf, dass das Evangelium, das von Gottes heilmachendem Handeln in Jesus Christus zeugt, genau wie das heilmachende Handeln selbst direkt auf Gott zurück geht (2 Kor 5,19). Er hat es aufgerichtet. Wo es verkündigt wird, wirkt Gottes Heiliger Geist Glauben und stärkt Glaube, Liebe, Hoffnung.

    2. Neben der individuellen Beschäftigung jedes Einzelnen mit dem Wort Gottes, lebt Gemeinde als Gemeinschaft eben davon, dass sie gemeinsam auf Gottes Wort hören. Gerade das ist das Fundament ihrer Gemeinschaft. Nicht menschliche Organisation, gemeinsame Interessen oder Sympathie führt Menschen in der Gemeinde zusammen, sondern das gemeinsam gehörte Wort Gottes und das gemeinsam gesprochene und gesungene Lob Gottes. Das Wort Gottes ist gemeinschaftsbildend und –fördernd. Entsprechend haben die Reformatoren definiert, was Kirche ist: „Es wird auch gelehrt, dass allezeit eine heilige, christliche Kirche sein und bleiben muss, die die Versammlung aller Gläubigen ist, bei denen das Evangelium rein gepredigt und die heiligen Sakramente laut dem Evangelium gereicht werden.“ (Art. 7 des Augsburger Bekenntnisses, EG 853).

    3. Gemeinde braucht Räume und Zeiten, wo sie gemeinsam mit diesem identitätsstiftenden und –stärkenden Wort Gottes Erfahrungen macht: indem sie es gemeinsam hört und ihm gemeinsam im gesungenen und gesprochenen Lob Antwort gibt. Dass hierbei (wöchentliche) Regelmäßigkeit gut tut, ist schon im Sabbatgebot intendiert. Die Erklärung Luthers zum 3. Gebot lautet entsprechend: „Wir sollen Gott fürchten und lieben, dass wir die Predigt und sein Wort nicht verachten, sondern es heilig halten, gerne hören und lernen.“ (EG 834, S. 1491).

    4. Der gemeinsam gefeierte Gottesdienst ist Ausdruck einer wertschätzenden Zuwendung zu den andern Menschen, die ich sonst vielleicht nicht im Blick hätte, weil sie nicht meiner Alters- oder Interessengruppe entsprechen. Mit anderen Worten: Hier findet Röm 15,7 und damit gelebte geschwisterliche Liebe statt.

    5. In einer postmodernen und heterogener werdenden Gesellschaft bedarf es unterschiedlicher Formen des Gottesdienstes, um Menschen in ihrer jeweiligen Lebenswelt abzuholen und zu erreichen. Für die in unserer Gemeinde gelebte Vielfalt der Angebote und das damit verbundene intensive Engagement vieler Menschen bin ich sehr dankbar.

    6. Für die Zukunft träume ich von unserer Gemeinde als Gemeinde, die beide Pole im Auge hat: Ein weites Herz für die, die wir bisher – mit unseren Formen – noch nicht erreicht haben. Die Vielfalt der Formen ist gewollt und ich wünsche mir eine Gemeinde, die Mut hat, aus Liebe zu den Menschen, auch im Gottesdienst immer wieder neue Wege zu gehen.
    Und auf der anderen Seite wünsche ich unserer Gemeinde, dass wir noch mehr zusammen rücken. Dass wir uns – im Sinne der Jahreslosung – aktiv annehmen auch in unserer unterschiedlichen Art, Gottesdienst zu feiern. Nicht separiert in unterschiedlichen Gottesdiensten (an verschiedenen Orten und zu verschiedenen Zeiten), sondern gemeinsam. Ich träume von einer Gemeinde, wo Menschen gerne und regelmäßig in den Gottesdienst gehen – nicht, weil und wenn ihnen die Form gefällt oder sie eine Funktion haben, sondern weil das gemeinsame Feiern – auf unterschiedlichste Art und Weise für uns im Vordergrund steht. Weil uns ganz einfach das Zusammensein mit den andern unter Gottes Wort wichtig ist. Dabei träume ich von einer Regelmäßigkeit, die Sonntag für Sonntag unser Gemeindeleben trägt.  

    7. Ein solcher Traum lässt sich nicht durch Zwang oder moralisierende Appelle erreichen. Das wäre dem Selbstverständnis des Evangeliums zuwider, das immer auf unsere Zustimmung und Freiwilligkeit abzielt. Eine gewisse Ausnahme bildet die gebotene Regelpädagogik bei unseren Konfirmanden. Doch wo Menschen sich Gott hingeben und es ihnen ein Bedürfnis ist, regelmäßig die Zeit aufzubringen, um gemeinsam mit anderen – auch durch manchen Frust und manches Unbequeme hindurch – zu feiern (auch wenn nicht alles „Meins“ ist), dann entsteht eine Lebendigkeit eben durch dieses Wort Gottes, die durch keine andere Aktivität herbeigeführt werden kann. Dazu immer wieder und unerschrocken einzuladen – und sich selbst immer wieder dazu einladen zu lassen, ist bleibende Aufgabe von Gemeindeleitung.

  • add Predigtarchiv